Fenster – ein wichtiger Bestandteil einer jeden Wohnung. Die einfachste Dekoration um den Anblick zu verschönern sind wohl Küchengardinen.

Küchengardinen mit Schlaufen

In den letzten Jahren hat sich die Küche mehr und mehr zum grundlegenden Bestandteil einer jeden Wohnung entwickelt. Dementsprechend wird die Küche nicht mehr nur als Arbeitsstätte gesehen, wo Speisen zubereitet werden, sondern als ein Ort, an dem man sich gerne aufhält – nicht zuletzt zum Beispiel auch bei Partys.

Aus diesem Grund wird der Fokus mittlerweile auch nicht mehr nur auf die Funktionalität einer Küche gelegt, sondern ebenfalls auf das Design. Dieses wird zum einen durch die Optik der Küchenmöbel und -geräte beeinflusst, zum anderen aber auch durch zusätzliche Accessoires und Designelemente wie beispielsweise Bilder, Deko-Objekte und Küchengardinen geprägt.

Grund genug, einen genaueren Blick auf die Geschichte der Gardine zu werfen, und sich zugleich deren Vor- und Nachteile anzuschauen.

Gardinen sind beliebter denn je

Die Ursprünge der Gardine reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück, wo man sie noch nicht am Fenster anbrachte, sondern direkt am Bett – heute bekannt als Himmelbett. Damals war dieser Luxus ausschließlich Adeligen vorbehalten, doch in den folgenden Jahrhunderten setzte die Gardine ihren Siegeszug fort, sodass sie mittlerweile in zahlreichen Häusern und Wohnungen zu finden ist.

Auch ein vorübergehender Rückgang in den 1980er- und 1990er-Jahren, als Gardinen plötzlich als altmodisch verrufen waren, änderte daran nur wenig: Heute ist die Gardine beliebter als je zuvor und wir finden sie nicht mehr nur im Schlafzimmer, sondern beispielsweise auch im Wohnzimmer oder in der Küche – und das aus gutem Grund.

Die Vor- und Nachteile von Küchengardinen

Gardinen vereinen zahlreiche Vorteile auf sich. Sie schützen uns vor unerwünschten Blicken von außerhalb in die Wohnung und tragen auf diese Weise zu mehr Privatsphäre bei. Wer neugierige Nachbarn hat, aber trotzdem nicht rund um die Uhr unter Beobachtung stehen möchte, weiß dies sicherlich zu schätzen.

Der Blick aus der Wohnung nach außen ist dank der speziellen Struktur von Gardinen natürlich dennoch problemlos möglich. Ein weiterer Vorteil ist, dass Gardinen dazu genutzt werden können, den Lichteinfall von außen in die Wohnung zu regulieren; wer möchte, kann reichlich Tageslicht in die Wohnung hinein lassen, alternativ dazu kann die Wohnung aber auch abgedunkelt werden.

Je nachdem, ob man gerade konzentriert im Homeoffice arbeiten oder seine Lieblingsserie schauen möchte, macht es definitiv Sinn, die Lichtverhältnisse in der Wohnung entsprechend anzupassen. Außerdem helfen moderne Küchengardinen dabei, bares Geld zu sparen. Das mag zuerst ungewöhnlich klingen, ist aber tatsächlich der Fall, denn Gardinen wirken gewissermaßen wie eine Isolierung am Fenster.

Auf diese Weise tragen sie dazu bei, dass die Temperaturen in der Wohnung recht konstant bleiben: An heißen Sommertagen bleibt es in der Wohnung entsprechend länger kühl, ohne dass der Einsatz von Ventilatoren oder einer Klimaanlage erforderlich wäre, und im Winter bleibt es in der Wohnung auch dann angenehm warm, wenn die Heizung nicht unter Volllast läuft.

Im Sommer können wir also Strom sparen und im Winter verbrauchen wir weniger Erdgas, Heizöl oder ähnliches, was auf das Jahr gesehen eine Ersparnis in Höhe von einigen hundert Euro bedeutet. Ein weiterer Pluspunkt, den Gardinen bieten, ist, dass sie hervorragend Lärm „schlucken“ können. Laute Geräusche hallen auf diese Weise nicht nach, sondern sie verschwinden direkt in der Gardine – ein Echo bleibt somit aus.

Selbstverständlich sollen aber auch die Nachteile von Küchengardinen an dieser Stelle erwähnt werden. Der größte Nachteil sind die Anschaffungskosten, die bei etwa 10,- Euro pro Gardine beginnen, allerdings auch erheblich höher ausfallen können – dies wird unter anderem durch die Qualität der verwendeten Textilien beeinflusst, hängt jedoch auch davon ab, wie gut die Verarbeitung ist.

Außerdem wird man zumeist mehr als nur eine Gardine benötigen, damit sich ein in sich stimmiges Gesamtbild ergibt; das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich die Gesamtkosten abhängig von der gewünschten Stückzahl entsprechend erhöhen werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich Gardinen hin und wieder natürlich an etwas Pflege erfreuen – alle paar Wochen sollte man also ein wenig Zeit für sie einplanen. Damit wäre dann aber auch schon alles Negative erwähnt.

Gardine ist nicht gleich Gardine

Wichtig ist zudem zu wissen, dass es sich bei Gardinen um einen Sammelbegriff handelt, unter dem verschiedene Arten zusammengefasst werden. Am bekanntesten sind der Store (bei dem übrigens – anders als in der englischen Sprache – auch das „e“ am Ende mitklingt) und natürlich der Vorhang. Unter dem Store versteht man dabei eine Gardine aus einem leichten Stoff, welche unmittelbar am Fenster angebracht wird. Der Begriff Vorhang bezeichnet hingegen eine Gardine, die aus einem dichteren und schwereren Stoff gefertigt ist. Oftmals fällt die Entscheidung daher auf eine Kombination aus Store und Vorhang.

Die kreative Lösung

Küchengardinen findet man, wenn man danach sucht, in Hülle und Fülle. Doch nicht immer enstsprechen die Angebote dem eigenen Stil. Wer eine kreative Ader hat und gerne näht, der kann sich seine Küchengardinen einfach selber nähen. Praktischerweise findet man im Netz eine Menge Tutorials.

Die berühmte Qual der Wahl bei Küchengardinen

Was alle Gardinen gemeinsam haben, ist jedoch die riesige Auswahl an verschiedenen Designs. Ganz egal, ob es moderne Küchengardinen, Gardinen im Landhausstil oder vielleicht auch etwas ganz Individuelles sein soll – nicht nur der stationäre Handel wie zum Beispiel Ikea oder Bonprix hält eine große Auswahl bereit, sondern auch im Internet findet man zahlreiche Shops, wo definitiv jeder die passende Gardine findet.